So machen Sie am besten Pause
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Der menschliche Körper ist nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt. Besonders das Gehirn kann nicht ständig Höchstleistungen erbringen.
Hab ich einen Anspruch auf Pause?
Körper und Gehirn sind natürlichen Rhythmen von Arbeit und Erholung unterworfen. Achten Sie deshalb auf die Signale Ihres Körpers. Und halten Sie die Pausen ein, die Ihnen bei der Arbeit zustehen: Wer mehr als sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf eine halbe Stunde Pause, die im Interesse der ArbeitnehmerInnen oder aus betrieblichen Gründen in zweimal 15 Minuten oder dreimal 10 Minuten geteilt werden kann.
Wann der Körper Pause braucht
Der Körper verlangt normalerweise nach ca 90-120 Minuten Arbeit eine Pause, um sich zu regenerieren. Es gibt Erkennungs-Zeichen, mit denen der Körper auf sein Erholungsbedürfnis aufmerksam macht: Das Verlangen, sich zu recken oder die Muskeln zu entspannen, Gähnen oder Seufzen, Appetit auf einen kleinen Imbiss, das Bedürfnis zur Toilette zu gehen, Abschweifen der Gedanken. Dies sind Hinweise darauf, dass der Körper eine Pause benötigt. Wenn Sie diese Zeichen wiederholt ignorieren, kommt es zu Stress.
Suchen Sie sich für die Pause ein ruhiges Plätzchen, strecken Sie Arme und Beine aus und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen – nach kurzer Zeit wird sich der Körper von selbst wieder zurückmelden, und Sie können erfrischt an die Arbeit gehen.
Belastungen durch Bildschirmarbeit
Besonders bei Bildschirmarbeit sind Pausen notwendig. Wer mehr als zwei Stunden täglich ununterbrochen am Bildschirm arbeitet, hat nach jeweils 50 Minuten Arbeit am Bildschirm Anspruch auf 10 Minuten Pause oder einen Tätigkeitswechsel, der die Belastungen durch die Bildschirmarbeit verringert.
Lernen Sie die individuellen Signale Ihres Körpers kennen: Achten Sie eine Woche lang intensiv auf Ihren Körper und notieren Sie, welche der Erkennungszeichen bei Ihnen auftreten. Finden Sie dann die für Sie beste Möglichkeit zur Erholung.
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